Königsteiner Hybridtechnik® 

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Königsteiner Hybridtechnik®

Ist eine festsitzende Zahnspange im Ober- und Unterkiefer notwendig, gab es bei Patienten mit einem tiefen Biss bisher häufig das Problem, dass die oberen Zähne auf die unteren Brackets gebissen haben und es so zu häufigen Bracketverlusten und damit zur Verzögerung der Behandlung kam. Um dies zu verhindern, mussten entweder Zementaufbisse auf den unteren Backenzähnen angebracht werden oder hinter die oberen Frontzähne sogenannte Bite Turbos geklebet werden. Da in beiden Fällen das Kauen eingeschränkt war, war diese Lösung nur suboptimal.
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Durch die Entwicklung der Lingualbehandlung, die eigentlich aus ästhetischen Aspekten entstanden ist, konnten wir das Problem für den Patienten sehr viel komfortabler lösen. Im Unterkiefer kleben wir die Brackets nun von innen. Die Vorteile für den Patienten sind neben der besseren Optik die uneingeschränkte Lebensqualität, da wir auf Aufbisse oder Bite Turbos verzichten können. Zudem ist die Zahninnnenseite aufgrund der Selbstreinigungsfunktion des Speichels resistenter gegen Entmineralisierungen.

 Königsteiner Intrusion® 

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Königsteiner Intrusion®

Als frontal offener Biss wird das fehlende Überlappen der Schneidekanten von oberen und unteren Frontzähnen bezeichnet. Diese Kiefer- und/oder Zahnfehlstellung muss unbedingt behandelt werden, da häufig nicht nur die Ästhetik beeinträchtigt ist, sondern bei Patienten mit offenem Biss auch die Kauleistung reduziert ist (Julien et al, 1996). Ausgeprägte offene Bisse können Lispeln oder andere Sprachstörungen hervorrufen (Proffit, 1993).
Zur Therapie des offenen Bisses im bleibenden Gebiss setzen wir die Königsteiner Instrusionsmechanik ein. Diese von uns weiterentwickelte Behandlungstechnik führt aufgrund der Kiefergeometrie durch ein nach innen Bewegen der oberen Backenzähne zu einer positiven Vorwärtsbewegung des Unterkiefers und somit zum Schließen des offenen Bisses.4-Intru-Koen
Dafür setzen wir im Gaumen auf Höhe der ersten großen Backenzähne je ein Verankerungspin (s. auch „Verankerungspins“). Auf den großen Backzähnen wird ein Gaumenbügel (s. auch „Transpalatinalbogen“) befestigt. Nun können mit Hilfe von Gummiketten, die vom Backenzahn zum Verankerungspin laufen, die Backenzähne nach innen bewegt werden und der Biss allmählich geschlossen werden.

 Die Königsteiner Distalisierungsapparatur® 

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Königsteiner Distalisierungsapparatur

Die Königsteiner Distalisierungsapparatur ist eine gute „non-compliance“-Alternative zum Carrière Distalizer.
Dafür werden 1-2 Miniimplantate (siehe auch „Verankerungspins“) zur Verankerung in den Gaumen inseriert. Die Situation mit den Implantaten wird abgeformt und die Distalisierungsapparatur kann im Labor hergestellt werden. In einem zweiten Termin kann die Distalisierungsapparatur fest eingeklebt werden. Dadurch, dass die Distalisierungsapparatur 24 Stunden am Tag wirkt, können die Zähne über die eingebauten5-Dist-Koen Schrauben kontinuierlich nach hinten bewegt werden. Dadurch entsteht im vorderen Zahnbogenbereich Platz für z.B. ausgeblockt stehende Eckzähne. Schon nach kurzer Zeit kann man anhand der Lückenbildung den Behandlungserfolg erkennen.
Sind die Zähne ausreichend weit distalisiert (nach hinten geschoben) worden, kann die gesamte Apparatur entnommen werden. Auch die Miniimplantate können wieder entfernt werden.

 Königsteiner MiniAnts® 

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Königsteiner MiniAnts

Für Patienten mit großen Engständen in der Unterkieferfront haben wir ein Bracketdesign („Königsteiner MiniAnts“®) entwickelt, mit dem wir auch bei starken Platzproblemen alle Brackets ideal positionieren können und somit die Behandlungszeit auf ein Minimum reduziert werden kann.3-Mini-Koen

 Königsteiner Early Fixed Functionals® 


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Königsteiner Early Fixed Functionals

Unter einer Frühbehandlung versteht man eine kieferorthopädische Korrektur im frühen Wechselgebiss. Das bezeichnet die Phase des Zahnwechsels, in der noch viele Milchzähne vorhanden sind. Ziel ist es, durch frühzeitige Beseitigung einer Fehlstellung oder eines Wachstumsdefizits die weitere Gebissentwicklung zu optimieren (early).

Die häufigste in Deutschland vorkommende Kieferfehlstellung ist die Unterkieferrücklage: der im Wachstum zurückbleibende Unterkiefer liegt in Relation zum Oberkiefer zu weit hinten. Die Funktionskieferorthopädie nutzt die natürlichen Muskelkräfte, um einen Wachstumsimpuls auf den Unterkiefer auszulösen. Durch spezielle Geräte werden Kau-, Wangen- und Zungenmuskulatur zum Zwecke eines funktionellen Reizes aktiviert (functional).

Die Behandlungsgeräte (Aktivator, Bionator, Funktionsregler, bite block, Monobloc, etc.) sind im allgemeinen individuell hergestellte, herausnehmbare Apparaturen.

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Wir sind aber der Auffassung, dass gerade bei der Behandlung von Wachstumsdefiziten im frühen Alter eine konsequente Therapie erfolgen muss. Dies gelingt dauerhaft nur mit einer festsitzenden Apparatur wie der Herbst-Apparatur oder der FMA (fixed).
Der Vorteil liegt darin, dass sie 24 Stunden am Tag wirkt. Herausnehmbare Apparaturen benutzen wir vorwiegend zum Halten des Behandlungsergebnisses. In diesem Punkt unterscheiden wir uns grundsätzlich von vielen anderen Kieferorthopäden.