Die Dehnplatte für den Ober-/Unterkiefer 

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Die Dehnplatte für den Oberkiefer...

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...bzw. den Unterkiefer

In unserer Praxis verwenden wir die Dehnplatte, wenn der Unterkiefer zu eng ist. Dies zeigt sich in einem Platzmangel für die bleibenden Frontzähne. Durch 1x wöchentliches Drehen der Schraube von Anschlag zu Anschlag in Pfeilrichtung (siehe Bild) wird der Unterkiefer innerhalb weniger Monate verbreitert und eine spätere Extraktion von bleibenden Zähne kann in vielen Fällen verhindert werden.

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Im Oberkiefer kommt die Dehnplatte in unserer Praxis nur als Haltegerät nach einer Verbreiterung des Oberkiefers mittels GNE (siehe „GNE“) zum Einsatz.

Die Dehnplatte muss permanent getragen werden, egal ob beim Sport oder in der Schule. Sie darf nur zum Essen und zum Zähneputzen rausgenommen werden.
Der Klang der Sprache ist im Anfang noch etwas verändert. Ratsam ist es, mit der Dehnplatte im Mund viel zu sprechen – lautes Vorlesen ist beispielsweise eine gute Übung.

Geputzt wird die Dehnplatte nach jedem Essen. Am besten lässt sich die Dehnplatte mit einer festen Nagelbürste mit Kunststoffborsten (Drogerie) und Seife reinigen. Soll die Dehnplatte besonders gut schmecken, empfehlen wir, die Dehnplatte ab und zu in Meridol-Lösung zu baden.

In der Regel ist die Dehnplatte ein gut tragbares Gerät und die Patienten akzeptieren sie sehr gut. Sollte dennoch etwas nach dem Einsetzen der Dehnplatte stören, kontaktieren Sie uns bitte umgehend.

 Der Bionator 

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Der Bionator

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Der Bionator

Der Bionator ist ein sogenanntes bimaxilläres Gerät, d.h. er besteht aus einem Kunststoffkörper für Ober- und Unterkiefer zusammen. Im Oberkiefer ist der Kunststoffanteil stark skelettiert und lässt damit der Zunge viel Freiraum.

Wir verwenden den Bionator als nächtliches Haltegerät während des Zahnwechsels nach erfolgreicher Wachstumsförderung mittels Herbst-Apparatur bzw. FMA (siehe oben).

Der Vorteil dieses Gerätes liegt darin, dass man die Kunststoffanteile einschleifen kann und somit der Durchbruch der bleibenden Zähne gut steuerbar ist. Aufgrund seiner relativ grazilen Gestalt wird er von den Patienten gut akzeptiert.

 Der Twin Block 

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Der Twin-Block

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Der Twin-Block

Der Twin-Block besteht aus einem Ober- und einem Unterkieferteil, an denen schräge Kunststoffteile angebracht sind, die den Unterkiefer weiter vorne halten als es der Patient normalerweise gewohnt ist.

Der Twin-Block wird bei uns eingesetzt, wenn sich der Unterkiefer nur geringfügig zu weit hinten befindet und im Wachstum nach vorne verlagert werden muss und wenn eine sehr gute Patientenmitarbeit gegeben ist.
Das Zubeißen ist zunächst etwas anstrengend, da diese Kieferposition erst einmal fremd ist.

Das Gerät muss immer getragen werden, auch beim Sport und in der Schule.

Geputzt wird der Twin-Block nach jedem Essen am besten mit einer Nagelbürste mit Plastikborsten und Seife. Für einen besseren Geschmack kann der Twin-Block ab und zu in Meridol-Lösung gebadet werden.

 Die Facemask 

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Bei zu starkem Wachstum des Unterkiefers („Mesialbiss” oder „Unterkiefer-Vorbiss”) wenden wir  zunächst eine Außenspange, die sogenannte Facemask, an. Sie ist unsere einzige Außenzahnspange und muss nur zu Hause getragen werden.
Nach wie vor ist die Facemask das effektivste Gerät bei der schwierigen Therapie einer Oberkieferrücklage ist. Sie übt mit Hilfe von Gummizügen nach vorn gerichtete Zugkräfte auf den Oberkiefer aus und führt damit zu einer gezielten Wachstumsförderung des Oberkiefers. Gleichzeitig wird über die Abstützung am Kinn das Unterkieferwachstum gehemmt. So kann schnell ein Überstellen der Kiefer erreicht werden.
Besonders effektiv kann die Facemask wirken, wenn die Oberkieferbasis vorher mit einer GNE (siehe auch „GNE“) gedehnt wurde und dadurch die Oberkieferanteile vormobilisiert sind (Götz, 2000).


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Vor der Therapie

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Nach Überstellen des Mesialbisses

Entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung des Mesialbisses ist ein möglichst frühzeitiger Behandlungsbeginn (siehe auch „Frühbehandlung“) und eine gute Patientenmitarbeit.

 Der Funktionsregler III nach Fränkel 

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Funktionsregler III nach Fränkel

Bei dem Funktionsregler III nach Fränkel (kurz „Fränkel III“) liegen die Kunststoffanteile im Wangenbereich. Im Gaumenbereich befinden sich grazile Drahtelemente, die der Zunge viel Freiraum lassen und somit die Sprache nicht behindern. Ein Drahtbügel liegt eng an den Frontzähnen des Unterkiefers an und hemmt dessen Wachstum. Kunststoffpelotten im Oberkiefer halten die Wangen- und Lippenweichteile ab und ermöglichen eine Wachstumsförderung des Oberkiefers.
Wir verwenden den Fränkel III nach der Behandlung des Mesialbisses mittels Facemask. Durch ihn kann eine weitere wachstumsgünstige Optimierung der Kieferstellung zueinander bewirkt werden.
Auch der Fränkel III erfordert eine gute Patientenmitarbeit.